Tsaziken

Odyssee: Musik der Metropolen 2022

Schräg und originell geht’s in der letzten Runde der Odyssee: Musik der Metropolen mit den Tsaziken weiter. Die sechs eigenwilligen Sängerinnen eilen mit Witz und Tempo durch die Musikkulturen Europas und lassen ihre widerspenstigen Texte von vier Instrumentalisten durch die luftigen Sphären globaler Klänge tragen. In der Nachfolge der Schäl Sick Brass Band begeistert das quirlige Ensemble mit viel Frauenpower.

Was die Tsaziken aus Köln auf die Bühne bringen, ist geballte musikalische Power. Dafür sorgt vor allem das stimmgewaltige Quintett, bestehend aus erfahrenen wie charismatischen Sängerinnen unterschiedlicher Herkunft und Temperaments. Begleitet wird die klangliche Frauenpower vom Kölner Exilbayer, Gitarrenspieler und Arrangeur Raimund Kroboth, der nach der Schäl Sick Brass Band diese Formation gegründet hat. Weitere Instrumentierungen durch Akkordeon, Bass und Schlagzeug sowie Percussion sorgen für einen echt satten Sound, der keine Zuschauer auf ihren Sitzen hält.

Die Tsaziken spielen und singen Lieder aus diversen Ländern, Songs, die von widerspenstigen Frauen auf der Suche nach Liebe und Respekt handeln. Originell und engagiert kämpfen sie singend gegen den Unsinn der Zeit. Im März hat das 10köpfige Ensemble eine neue, viel gefeierte CD aufgelegt.
“So wie die wuschelige Hummel bei einem unruhigen Flug auf eine duftende Blume fliegt, so eilt eine Zigeunertochter, von ihrer Vagabundenseele geleitet ihrem Geliebten in die Nacht hinterher.“ So heißt es in einem der Liedtexte. Und so eilen die Tsaziken von ihrer Sangeslust getrieben, musikalischen Romanzen ohne Gnaden hinterher – nach Russland, Georgien, Dänemark, Irland, Texas und weiter. Arrangeur Raimund Kroboth verpackt diese tradierten Melodien in würzige Arrangements, die bis in die Haarspitzen elektrisieren. Mit einem großen Überschuss an Emotionen singen sie dem Nomadenstern hinterher und dem Sonnenuntergang entgegen.

Foto: © Ralf Bauer

Odyssee: Musik der Metropolen

+++ safe, umsonst und draußen +++

Zum 24. Mal liefert das erfolgreiche Festival ODYSSEE globale Sounds, hypnotisierende Rhythmen und raffinierte Fusionen aus aller Welt. Auch wenn die Planungen – wie derzeit fast alles – vom Kriegsgeschehen überschattet werden, haben die Vorbereitungen für den Festival-Monat Juli Fahrt aufgenommen. Jetzt erst recht die Vielfalt der Kulturen feiern, Gemeinsamkeiten suchen, Gemeinschaft erleben – das haben sich die Veranstalter diesmal ganz besonders auf die Fahnen geschrieben und zudem ein besonderes Augenmerk auf viel musikalische Frauen-Power gelegt!

Wie immer ist das Veranstalter-Team von Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim, Bahnhof Langendreer in Bochum, Pelmke in Hagen und dem Institut für Kulturarbeit in Recklinghausen Garant für ein überraschendes und ambitioniertes Programm. In bewährter Kooperation mit WDR COSMO sorgen sie auch in diesem Jahr für fulminante Bühnenshows – wie immer bei freiem Eintritt! Das Festival wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Regionalen Kulturprogramm NRW, dem NRW KULTURsekretariat (Wuppertal), dem Kulturbüro Bochum und der Sparkasse Vest Recklinghausen.

Um für alle Besucher:innen, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen des Festivals einen größtmöglichen Schutz zu gewährleisten, werden wir unter Berücksichtigung der zu dieser Zeit aktuellen Corona-Schutzverordnung ein entsprechendes Hygienekonzept entwickeln. Weitere Informationen werden rechtzeitig auf der Homepage des Bahnhof Langendreer und der Freilichtbühne Wattenscheid sowie auf facebook veröffentlicht.

Infos

  • 30.07.2022
    19:30 Uhr
  • Concert
  • Free entry!