In den 70er
Jahren soll die Freilichtbühne nach Plänen des Amtes
für Verkehrs- und Wirtschaftsförderung zu „regionaler
Bedeutung“ erhoben werden. Der ehrgeizige Plan, sechs
Wochen lang täglich mindestens eine Darbietung auf die
Bühne zu bringen, macht Wattenscheid hinterm sauerländischen
Elspe zur führenden Freilicht-Spielstätte in Nordrhein-Westfalen.
In der Konsequenz keimen erste Diskussionen um eine Dachkonstruktion
auf.
Dass das Unterfangen, für das man einen Kostenaufwand
von 3,5 Millionen Euro kalkuliert, 1980 vom Rat der Stadt
endgültig verworfen wird, tut der Beliebtheit der Freilichtbühne
keinen Abbruch. Im Gegenteil: Besucher aus dem ganzen Ruhrgebiet
kommen in Scharen, um Schlager- und Liedermacherfestivals,
Theater und Comedy, Chöre und Tanzgruppen zu sehen. |